Internet
geekscore == 100%
Posted 22.12.2009 - 11:33 by magenbrot
neuer Artikel im magenbrot-Wiki: Tethering über USB einrichten
Posted 17.12.2009 - 12:05 by magenbrot
neuer Artikel im magenbrot-Wiki: Tethering über USB einrichten
Tethering erlaubt es, die Internetverbindung des Handys mit anderen Geräten zu teilen, z.B. mit einem Notebook oder Desktop-PCs ohne normale Internetverbindung.
Google Chrome Browser unter Fedora Linux installieren
Posted 09.11.2009 - 10:59 by magenbrot
Bis jetzt gibts den Chrome Browser (Beta für Linux) von Google direkt nur als .deb-Paket für Debian/Ubuntu. Eine Gruppe Google-Fans bietet seit Ende Juni auch für Fedora geeignete RPM-Pakete an.
Hier ist der Link zum Artikel. Runterladen geht hier und es wird sogar ein Repository zur Verfügung gestellt mit dem man den Browser einfach via "yum install chromium" installieren kann.
Ich hab den komfortablen Weg gewählt und mir das Repo eingerichtet. Ein erster Test ist sehr viel versprechend. Flash funktioniert, Probleme gabs bis jetzt keine. Ich verwende übrigens die 64-bit Version.
au weia: Quelle-Kundendaten vor dem Verkauf?
Posted 04.11.2009 - 15:28 by magenbrot
In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung wird berichtet, dass bei der Aufwicklung der Quelle auch die Kundendaten verhökert werden könnten. Die Daten können verkauft werden, sofern kein ausdrücklicher Wiederrufsvermerkt in der Kundendatei hinterlegt wurde.
Viel kann man jetzt als Betroffener (=Quelle Kunde) wohl nicht machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man jetzt mitten in der Insolvenz noch seinen Widerrufsvermerk eingetragen bekommt ist wohl eher gering.
siehe auch netzpolitik.de
Internet-Manifest: Wie Journalismus heute funktioniert
Posted 07.09.2009 - 12:30 by magenbrot
Der folgende Text stammt von einer Gruppe um Mario Sixtus. Es geht um die Debatte über den "Untergang des sogenannten Qualitätsjournalismus” und der latenten Internetfeindlichkeit in vielen Medien. Er wurde heute um 11:55 Uhr an vielen Stellen im Netz unter CC-BY-Lizenz veröffentlicht.
Sehr lesenswert wie ich finde, daher ist er auch hier zu lesen:
Internet-Manifest
Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.
1. Das Internet ist anders.
Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln – das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.
2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.
Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt – zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.
3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.
Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.
4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.
Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.
5. Das Internet ist der Sieg der Information.
Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.
6. Das Internet verändert verbessert den Journalismus.
Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.
7. Das Netz verlangt Vernetzung.
Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.
8. Links lohnen, Zitate zieren.
Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.
9. Das Internet ist der neue Ort für den politschen Diskurs.
Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.
10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.
Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.
11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.
Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen – sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.
Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren
13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.
Das Urheberrecht ist ein zentraler Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.
14. Das Internet kennt viele Währungen.
Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.
15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.
Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.
16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.
Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.
17. Alle für alle.
Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die “Generation Wikipedia” weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten – für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte – und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.
Internet, 07.09.2009
Markus Beckedahl http://www.netzpolitik.org
Mercedes Bunz http://www.mercedes-bunz.de
Julius Endert http://www.blinkenlichten.com
Johnny Haeusler http://www.spreeblick.com
Thomas Knüwer http://blog.handelsblatt.com/indiskretion
Sascha Lobo http://www.saschalobo.com
Robin Meyer-Lucht http://www.berlin-institute.de
Wolfgang Michal http://www.autoren-reporter.de
Stefan Niggemeier http://www.stefan-niggemeier.de
Kathrin Passig http://de.wikipedia.org/wiki/Kathrin_Passig
Janko Röttgers http://www.lowpass.cc
Peter Schink http://www.peter-schink.de
Mario Sixtus http://www.elektrischer-reporter.de
Peter Stawowy http://www.xing.com/profile/Peter_Stawowy
Fiete Stegers http://www.netzjournalismus.de
Die besten Politiker-Zitate im Netz: http://polit-bash.org
Posted 28.07.2009 - 16:19 by magenbrot
gibts hier: polit-bash.org
Hier ein paar Klassiker vom Stoibi:
Nun haben wir, der normal verhaltende Bär lebt im Wald,
geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr.
Äh, wir haben dann einen Unterschied zwischen dem normal
sich verhaltenden Bär, dem Schadbär und dem äh Problembär.
Und, äh, es ist ganz klar, dass, äh, dieser Bär,
äh, ein Problembär ist und es ist im Übrigen auch,
im Grunde genommen, äh durchaus äh ein gewisses Glück gewesen,
er hat um 1 Uhr nachts praktisch diese Hühner gerissen.
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=xdUFi42QvOA
Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München ... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen ... am ... am Hauptbahnhof in München starten Sie Ihren Flug. Zehn Minuten. Schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonst wo, meine sehr ... äh, Charles de Gaulle in Frankreich oder in ... in ... in Rom. Wenn Sie sich mal die Entfernungen anschauen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, dass zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen, um ihr Gate zu finden. Wenn Sie vom Flug ... vom ... vom Hauptbahnhof starten - Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in ... an den Flughafen Franz Josef Strauß. Dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München. Das bedeutet natürlich, dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern ... an die bayerischen Städte heranwächst, weil das ja klar ist, weil auf dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.
Quelle: Transrapid-Rede von Edmund Stoiber zum Neujahrsempfang der Münchner CSU am 21.01.2002 im alten Rathaus.
meine kleine Traumwelt oder die unerträgliche Leichtigkeit des Internets
Posted 28.07.2009 - 10:18 by magenbrot
Die Wellen schlagen gerade wieder sehr hoch im Netz. Der grüne Fraktionsvorsitzende der Bremischen Bürgerschaft Matthias Güldner hat in einem Artikel in der Welt seine geistigen Ergüsse zu (virtuellem) Papier gebracht.
Jetzt erntet er die Früchte seiner Arbeit in teilweise deftigen Reaktionen vom Bundesvorstand der Grünen und der Grünen Jugend.
Hier ein paar Zitate aus dem Artikel vom Bundesvorstand:
Das Bundeskriminalamt bekommt eine nahezu unkontrollierte BefugnisDas Internet war nie und darf auch nie ein rechtsfreier Raum sein. Es geht aber nicht um ein rechtsfreies Internet, sondern um ein freies Internet, ohne Filter und permanente staatliche Überwachung, selbstverständlich im rechtsstaatlichen Rahmen und mit rechtsstaatlicher Verfolgung von Straftaten.
Aus dem Artikel der grünen Jugend:
Mit deinem Kommentar belehrst du uns nun eines Besseren: Offensichtlich war das Niveau der Diskussion längst nicht tief genug.
Dein Beitrag ist diffamierend und vereinfachend.Das Zugangserschwerungsgesetz greift in die Grundrechte ein, einen Beitrag zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch liefert es jedoch nicht.
Lieber Matthias, wer Ego-Shooter für Massenmord, wer Facebook und Twitter für irreale und virtuelle Räume hält, scheint davon auszugehen, dass die Einschränkung der Grundrechte im Netz keine Auswirkungen in der „realen Welt“ hat. Wer vom Kampf um die „Definitionsmacht in Zeiten der Virtualisierung der Welt“ spricht, der verkennt, dass das Internet keine Scheinwelt ist, es ist ein integraler Bestandteil des ganz realen Lebens für Millionen BürgerInnen. Anders können wir uns deine ignorante und realitätsferne Polemik gar nicht erklären.
Dass prominente VertreterInnen unserer Partei sich in so verkürzter und populistischer Art und Weise gegen die eigenen Parteitagsbeschlüsse stellen, wie du das mit deinem Kommentar getan hast, macht es uns in den nächsten Monaten nicht leichter.
Google Wave: "It’s like real time email. On crack"
Posted 24.07.2009 - 21:02 by magenbrot
bin ja schon sehr gespannt. Das hier liest sich schon äußerst interessant :)
Amazon entschuldigt sich für Löschung von Kindle-E-Books
Posted 24.07.2009 - 11:56 by magenbrot
(via Heise u.a.) wie weit DRM und Fernzugriff durch den Hersteller auf gekaufte Produkte schon gehen, hat sich diese Woche deutlich gezeigt. Amazon hatte die Bücher "1984" und "Animal Farm" von George Orwell (ausgerechnet diese beiden!) vom E-Book-Reader Kindle per Synchronisierungsscript gelöscht, weil der Anbieter der Bücher nicht dazu nötigen Rechte besessen habe.
Nach vielen Beschwerden hat sich Amazon-Chef Jeffrey Bezos nun entschuldigt und will dieses Verfahren künftig nicht mehr anwenden.
Betrugsversuche durch "Asco Car Service"
Posted 23.07.2009 - 11:54 by magenbrot
Wer sein Auto über das Internet verkauft wird auch schnell von dubiosen Geschäftemachern kontaktiert. Hierüber habe ich bereits berichtet (hier und hier), als ich damals mein Auto verkauft habe.
In den Kommentaren hat sich Chris gemeldet, der mit einer neuen Firma Kontakt hatte: Asco Car Service
Per Mail hat sich ein J. Sievers bei ihm gemeldet. In der Mail stand die folgende Telefonnummer, mit den gleichen seltsamen Zeiten wie bei den anderen Fällen:
- +494512936952
Also gleiche Masche nur ein anderer Name. Immer schön aufpassen und nie auf solche komischen Angebote eingehen.
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