Mai 2009

MeinVZ/StudiVZ zensiert und löscht Profil der Piratenpartei Deutschland

Posted 01.05.2009 - 16:26 by magenbrot

aus einem Foreneintrag zu dem unten genannten Artikel:

Jeder Partei wird es gestattet, Werbung / Aufklärungsarbeit in Form eines Studi-Profils zu betreiben - sofern sie im Bundestag vertreten sind bzw. keine rechtsradikalen Meinungen vertreten. Prima, so werden kleine Parteien bzw. Einsteiger in der Parteilandschaft wenigstens ruhig gehalten und imho denunziert.

Distanziere Dich *jetzt* von diesem Zensurverhalten und zeige Flagge!

Setze das Piratenpartei-Logo als Profilbild online und zeige MeinVZ und StudiVZ so, dass Du dafür bist, dass auch kleine Parteien wie wir ihr Anliegen hier vertreten dürfen und nicht von den angeblichen Volksparteien überschattet werden!

Das Logo findest Du hier: http://wiki.piratenpartei.de/Wikilogo

Die Meldung zur Sperrung des PP-Profils findest Du bei heise-Online

Zeige Flagge!


Die Piraten zur Löschung des Profils auf StudiVZ/MeinVZ

Posted 02.05.2009 - 08:04 by magenbrot

Eine Stellungnahme der Piratenpartei zur Löschung des StudiVZ/MeinVZ Profils gibts hier.


Schwaches Passwort auf dem Twitter-Account der CDU

Posted 04.05.2009 - 11:08 by magenbrot

ich hätte da ganz andere Sachen reingeschrieben... So beschränkte sich der Hacker allerdings darauf aus dem Programm der SPD zu twittern. Ganzer Artikel bei netzpolitik.org


Petition gegen Internetzensur mitzeichnen

Auf der Webseite des Petionsausschusses steht eine Petition gegen die Netzzensur zur Mitzeichnung. Bitte alle selbst mitzeichnen und den Link auch an andere weiter geben.

Info von Piratenpartei Bayern.

Hier eine Abschrift der Petition, die ich voll unterstütze:

Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die "Sperrlisten" weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung:
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

Politker der FDP und Grünen äußern sich zur Kinderporno-Sperre

Grünen Politiker Volker Beck sagte zum Thema Kinderporno-Sperren: "Das ganze Vorhaben ist an Populismus kaum zu überbieten".
Gisela Piltz (FDP) sieht hier auch rechtliche Probleme: "Es ist fraglich, ob der Bund ein Gesetz verfassungsgemäß erlassen kann, welches die Sperrung von Internet-Seiten nach inhaltlichen Kriterien zum Gegenstand hat. (...) Die Regelung von Medieninhalten liegt aber in der Gesetzgebungskompetenz der Länder."
Der ganze Artikel in der Berliner Zeitung und bei Heise.


Ansturm auf Petitionssystem des Bundestags

Posted 04.05.2009 - 15:43 by magenbrot

als ich heute morgen "unterschrieben" habe, waren die 2000 Mitzeichner noch nicht ganz erreicht. Jetzt wurden gerade 4316 Stimmen gezählt. Weiter so!

Hier nochmal der Link: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten


Fedora 11 kommt!

Posted 05.05.2009 - 10:48 by magenbrot

Noch 22 Tage bis zum Release von Fedora 11

Die Feature-List ist schonmal sehr interessant.


Stellungnahme des BIU zur Kritik der CSU an der USK

Das sind schonmal sehr viele Abkürzungen im Titel. Hier kurz erklärt:

  • BIU ist der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware unter dessen Dach sich die deutschen Publisher zusammengeschlossen haben.
  • CSU ist die "Christlich soziale Union", die in letzter Zeit immer wieder mit absolutem Schwachsinn und der Absonderung von geistigen Dünnschiss auf sich aufmerksam macht (bis auf sehr wenige Ausnahmen).
  • USK ist die "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle". Eine Einrichtung, die Computer- und Videospiele testet und (grob gesagt) entsprechend Altersfreigaben erteilt.

Die bayerischen CSU-Minister Joachim Herrmann und Christine Haderthauer äußerten in einer Kabinettssitzung der Landesregierung Kritik am Alterskennzeichnungsverfahren bei Computer- und Videospielen.
Nun hat die BIU dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der auf die Kritik eingegangen wird. Aus dem Inhalt:

„Wenn die für den Jugendschutz in Bayern verantwortliche Staatsministerin Haderthauer in den Medien behauptet, die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle würde am Staat vorbei Alterskennzeichnungen vergeben, dann hat sie das System des Jugendschutzgesetzes leider nicht verstanden“, konstatiert Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. „Die Alterskennzeichen im Spielebereich stellen staatliche Verwaltungsakte des Landes Nordrhein-Westfalens dar, welches durch seine ständigen Vertreter in jeder Prüfsitzung den Vorsitz inne hat. Nordrhein-Westfalen hat die Federführung bei den Obersten Landesjugendbehörden der Länder für die Alterskennzeichnung von Computer- und Videospielen. Frau Haderthauer sollte dies als für den Jugendschutz zuständige Ministerin wissen.“

Der Kritik von Innenminister Herrmann entgegnet Wolters: „Es gibt derzeit keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Arbeit der USK bzw. die bestehenden Prüfkriterien unzureichend sind. Die Evaluation des Hans-Bredow-Instituts im Auftrag von Bund und Ländern hat in einem Bericht jedenfalls die Alterskennzeichen der USK als nachvollziehbar bezeichnet.“


es fehlen noch Unterschriften: Onlinepetition gegen Netzsperren

Posted 05.05.2009 - 19:59 by magenbrot

Es fehlen noch knapp 25000 Unterschriften für die Onlinepetition gegen Netzsperren und Internetzensur. Die Möglichkeit zur Mitzeichnung besteht noch bis zum 16.06.2009.
Wenn ich das Petitionssystem richtig verstehe wird die Petition im Petitionsausschuss öffentlich beraten und der Petent (derjenige, der die Petition vorgebracht hat) wird zu dieser Sitzung eingeladen und erhält Rederecht, falls bis zum  13.05.2009 mehr als 50000 Unterschriften eingehen.

Also fleissig mitzeichnen und auch Freunde, Verwandte und Kollegen darüber informieren!